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Benutzung AVR-Studio 4


Das ist die Benutzeroberfläche des AVR Studios. Ganz oben ist die Menüleiste mit 10 verschiedenen Menüs. Danach folgen die Toolbars, die bei mir in drei Reihen angeordnet sind. Den größten Teil der Benutzeroberfläche belegen vier Fenster. Das Fenster links oben, zeigt den Datei-Baum. Klickt man auf eine Datei so wird sie im Fenster weiter links, genannt Editorfenster, geöffnet. Am unterem Rand des Editorfensters werden die verschieden Tabs angezeigt.
Unter dem Editor und Datei-Baum ist eine vergrößerte Statusbar. In dem Tab "Built" werden die Errors und Warnings des Assembler angezeigt. Der Tab "Message" ist die eigentliche Statusleiste. Dort werden alle Handlungen aufgelistet, die das Programm unternimmt. In "Breakpoints and Tracepoints" kann man sich die Breakpoints anzeigen lassen. Im Debugmodus wird an diesen Punkten (Breakpoints) halt gemacht. Breakpoints kann man mit einem Rechtsklick im Editor erstellen.
Auf der rechten Seite sind die IO-Register des ausgewählten Prozessors angezeigt. Sie sind nach Peripheriefunktionen gruppiert. Bei mir ist die Peripherie des ATmega16 zu sehen.
Code assemblieren und debuggen
Will man den Code auf seinen AVR laden, muss er erst in Maschinencode umgewandet weden. Diesen Vorgang nennt man assemblieren. Man kann den Vorgang mit einem Klick auf das Item Built im Menü Built starten. Alternativ kann man auch das Symbol in der Toolbar sowie die Taste F7 auf der Tastertur verwenden. Nachdem der Code assembliert wurde, wird vom AVR Studio eine .hex-Datei in dem Verzeichnis des Projektes erstellt. Diese .hex-Datei enthält den Maschinencode, der dann von avrdude gelesen und danach auf den Prozessor geschrieben werden kann. Jedoch dazu später mehr.
Oft muss man sich ansehen können was im inneren des µC abläuft. Dann kann man mit der Debugfunktion seinen Code durchlaufen. Dabei werden alle Register, IO-Register und sonstige Prozessor Informationen rekonstruiert und angezeigt. Dem Debugging ist eine eigene Toolbar gegeben worden. Bei mir ist sie in der dritten Reihe angeordnet und enthält 14 Items. Das erste Item ist ein grüner Play-Pfeil, wie er auf einem MP3-Player zu sehen ist. Damit startet man das Debugging. Danach kommt ein Viereck, welches für Stopp stehen soll. Darauf folgen noch einige Items, die eine Beschreibung anzeigen, solbald man mit der Maus darüber fährt.