Bitte aktiviere JavaScript,
um das Menü besser verwenden zu können
Mikrocontroller
Mikrocontroller (oder auch µC, Mikroprozessoren, µP, ...) sind kleine schwarze IC's, die wie Computer aufgebaut sind. Sie besitzen, wie ein Computer, ein Rechenwerk(ALU->µC <==> CPU -> Computer). Dieses Rechenwerk kann eigentlich nur binär addieren. Dann sind noch drei Speicher vorhanden:
  • ein RAM (
    RAM bei einem Computer) um Daten zwischenzuspeichern (Dieser Speicher ist beim Abschalten des µC wieder zurückgesetzt)
  • ein EEPROM (
    Festplatte eines Computers) um Daten dauerhaft zu Speichern (jedoch nur ca. 100 000 Mal beschreibbar)
  • ein FLASH (
    Festplatte mit Betriebssystem eines Computers) um das Programm zu Speichern (jedoch nur ca. 10 000 Mal beschreibbar)
Außerdem können in einem µC noch einige Timer, AnalogDigitalConverter, AnalogComperatoren oder einfach nur digitale Ein- und Ausgänge verbaut sein. Ein PC kann ja auch LAN-, USB- oder Kopfhöhreranschlüsse haben.

Damit der µC überhaupt etwas macht, muss er programmiert werden. Dazu braucht man einiges an Hard- und Software.

Wenn man mit µC arbeiten will braucht man erstmal viele Stunden um ein erstes Programm zu starten. Als erstes braucht man die Hardware um den µC mit einem PC zu verbinden. Dann braucht man Software um das Programm von C oder ASM in Maschinencode umzuwandeln und anschließend zu "flashen", d.h. dass das Programm in den Flash-Speicher des µC zu laden.

Da es viele Entwicklungsboards gibt, die auch teilweise mit anderen Programmen geflasht werden, muss man selbst entscheiden, welches man verwenden will. Ich verwende das Atmel Evaluationboard Ver. 2.01 von Pollin. Ich flashe meine µC über die serielle Schnittstelle und mit Hilfe eines USB-ISP-Programmers.